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Fußball

Gegen alle Erwartungen: Wie England ein episches EM-Finale gegen das dominante Spanien gewann

Am Sonntagabend ging ein weiterer Sommerwettbewerb zu Ende: England traf im EM-Finale der Frauen auf Spanien.

Pre-Match-Analyse

Spanien, Welt- und Nations-League-Sieger unter Montse Tome, galt als Favorit. Doch im direkten Vergleich lag England vorn.
Lucy Bronze wurde mit ihrem 36. Einsatz zur Spielerin mit den meisten EM-/WM-Partien.
Irene Paredes (Spaniens Kapitänin) war mit 34 Jahren und 23 Tagen die älteste Nicht-Torhüterin in einer EM-Final-Partie seit 1995.

System der Lionesses

England stellte im 4‑2‑3‑1 mit Stanway und Walsh im Mittelfeld die taktische Kompaktheit, um Guijarro (Passwunder) und Putellas (3 Tore, 4 Assists, 18 Chancen) zu neutralisieren.

Frühe Chancen für England

Bereits in der 3. Minute wurde Cata Coll bei einem Schnellangriff geprüft; in der 8. Minute wird González nach Pass von Aleixandri geblockt.

15 Minuten waren gespielt, England hatte eine Passquote von 83,1 %, während Spanien durch mehr Ballaktionen im Strafraum gefährlicher wirkte.

Spaniens Führung

Ein defensiver Aussetzer ermöglichte Caldentey eine Kopfballchance zur Führung. Die Spanierinnen dominierten zunehmend und zwangen England zu Befreiungsschlägen.

Dominanz im ersten Durchgang

Bis zur Halbzeit hatte Spanien sieben Großchancen gegenüber zwei der Engländerinnen, 67,5 % Ballbesitz und 344 zu 165 Pässe.

Russo gleicht aus

In der 60. Minute traf Alessia Russo nach einem brillanten Assist von Chloe Kelly: 1‑1 – der Ausgleich war da.

Die englischen Einwechselspielerinnen waren entscheidend: mit 5 Toren und 5 Vorlagen – Rekord in einem einzigen Turnier.

Verlängerung und Elferschießen

Trotz spanischen Drucks mit fünf Torschüssen in der Verlängerung hielt England defensiv stand.
Das Finale wurde im Penaltyschießen entschieden: Bonmatí und Caldentey scheiterten, Chloe Kelly verwandelte den entscheidenden Strafstoß – England holte den Titel.

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