Mexiko stellt nun eine echte Bedrohung für England dar, die während dieser Weltmeisterschaft 2026 unbeständig und lustlos wirkten – ein großer Unterschied zu der disziplinierten Mannschaft, die während Thomas Tuchels Amtszeit zu Beginn gesehen wurde.
Das ikonische Estadio Azteca, ein Veranstaltungsort, der von Englands Weltmeisterschaftsgeschichte durchdrungen ist, wird eine einschüchternde Kulisse darstellen, in der die Mexikaner erneut versuchen werden, den Heimvorteil optimal zu nutzen.
Mexiko, befreit von den Strapazen der Qualifikation als Mitveranstalter, hat einen anspruchsvollen Zeitplan mit hochkarätigen Freundschaftsspielen kombiniert und eine bemerkenswerte Serie von ungeschlagenen Spielen aufgebaut: Seit Javier Aguirre wieder die Führung der El Tri übernommen hat, haben sie auf heimischem Boden keine Niederlage erlitten.
Inklusive ihrer vier aufeinanderfolgenden Siege bei der Weltmeisterschaft – alle in Mexiko gespielt – weist die von Aguirre geführte Mannschaft jetzt eine beeindruckende Bilanz von neun Siegen und vier Unentschieden aus ihren letzten 13 Heimspielen auf.
Aguirres zweite Amtszeit begann in Mexiko mit einem 2:2-Unentschieden gegen das spanische Team Valencia bei einer seltenen Begegnung zwischen einer Nationalmannschaft und einem Verein. Diesem Aufeinandertreffen in Puebla folgte ein 2:0-Sieg gegen die USA in Guadalajara sowie ein 4:0-Sieg über Honduras in der Nations League.
Weitere Vorbereitungen auf heimischem Boden beinhalteten 1:1-Unentschieden gegen Ecuador (Guadalajara), Uruguay (Torreon) und Portugal (Azteca), zusätzlich zu überzeugenden Siegen gegen Island (4:0, Queretaro), Ghana (2:0, Puebla) und Serbien (5:1, Toluca).
Während der Weltmeisterschaft waren Mexiko auf heimischem Boden dominant und besiegten Südafrika 2-0, die Tschechische Republik 3-0 und Ecuador 2-0. Ihr hart erkämpfter 1-0-Sieg gegen Südkorea fand in Guadalajara statt.
Die Statistiken sind beeindruckend für die Männer von Aguirre, die ihre ersten vier Spiele erfolgreich bestritten und achtmal getroffen haben, ohne ein einziges Tor zuzulassen.
In der Geschichte des Wettbewerbs haben nur vier andere Nationen ihre ersten vier Weltmeisterschaftsspiele als Gastgeber gewonnen. Die letzte Mannschaft, die dieses Kunststück schaffte, war Deutschland im Jahr 2006, die schließlich das Halbfinale erreichten.
Diese Elitegruppe umfasst auch Frankreich im Jahr 1998 (die dann den Pokal gewannen), Italien im Jahr 1990 (Halbfinalisten) und Uruguay in der Erstausgabe. Während das Format des ersten Turniers bedeutete, dass ‚La Celeste‘ den Titel mit nur vier Siegen sicherte, ist der moderne Weg deutlich anspruchsvoller.
Mexiko zieht dank dieses perfekten Starts in die Runde der letzten 16 ein, und obwohl sie gegen England vielleicht nicht die klaren Favoriten sind, hat ihre herausragende Form zweifellos den Abstand verringert.
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