Carlos Alcaraz und Jannik Sinner haben die letzten sechs Grand-Slam-Titel im Herreneinzel unter sich aufgeteilt. Seit Beginn der letzten Saison hat Alcaraz zweimal die French Open und einmal Wimbledon gewonnen. Sinner triumphierte zweimal bei den Australian Open und einmal bei den US Open.
Andere Spieler kamen in dieser Zeitperiode zumindest annähernd an die Spitze heran. Daniil Medvedev führte im Finale der Australian Open 2024 mit zwei Sätzen gegen Sinner; Alexander Zverev lag im Finale der French Open 2024 gegen Alcaraz mit zwei Sätzen zu eins vorne.
Beim kürzlich ausgetragenen French Open jedoch war es fast durchgehend ein Zweikampf. Kein Spieler nahm Sinner vor dem Finale auch nur einen Satz ab, und Alcaraz’ Weg ins Endspiel beinhaltete kein einziges Fünf-Satz-Match. Das Spektakel im Finale – das der zweitplatzierte Spanier nach fünf Stunden und 29 Minuten mit 4:6, 6:7(4), 6:4, 7:6(3), 7:6(10-2) gewann – unterstrich erneut ihre Überlegenheit gegenüber dem Rest der Tour.
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Es gibt jedoch gute Nachrichten für alle anderen mit Blick auf Wimbledon: Auf Rasenplätzen sind die Unterschiede generell kleiner als auf Sand. Die Ballwechsel sind kürzer, es gibt weniger Breaks und die Matches sind insgesamt ausgeglichener – viele Sätze werden im Tiebreak entschieden.
Sind Alcaraz und Sinner im All England Club also zu schlagen? Vielleicht – vielleicht auch nicht. Alcaraz hat den Titel in SW19 zweimal in Folge gewonnen und dabei jeweils Novak Djokovic im Finale besiegt. Sinner erreichte in den letzten drei Jahren mindestens das Viertelfinale, darunter das Halbfinale 2023.
Wenig überraschend wird Djokovic als drittstärkster Favorit hinter Alcaraz und Sinner geführt. Der 38-jährige Serbe hat 24 Grand-Slam-Titel gewonnen, sieben davon in London. Obwohl er mittlerweile etwas über seinen Zenit hinaus ist, stand er dennoch in den letzten beiden Jahren im Wimbledon-Finale. Seit 2017 hat er beim AELTC kein Match vor dem Finale verloren.
Vierter Favorit ist Großbritanniens Hoffnung Jack Draper. Der 23-Jährige ist auf Platz 4 der Weltrangliste vorgestoßen, braucht aber ein starkes Ergebnis beim Queen’s Club Turnier, um diesen Rang zu halten und sich einen der vier Top-Samenplätze für Wimbledon zu sichern. Das würde ihm garantieren, Alcaraz und Sinner bis mindestens zum Halbfinale aus dem Weg zu gehen.
Der wohl einzige andere Spieler mit realistischen Chancen auf den Titel ist Alexander Zverev, Deutschlands große Hoffnung. Er wird als fünfter Favorit geführt, hat aber trotz dreier Grand-Slam-Finalteilnahmen seit 2020 noch keinen Titel gewonnen.
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