Die Weltrangliste Nr. 18 Andrey Rublev erreichte zum fünften Mal in seiner Karriere das Halbfinale in Dubai aufgrund eines Hattricks über Franzosen, wobei Valentin Royer, Ugo Humbert und Arthur Rinderknech alle dem russischen Ass unterlagen.
Der Niederländer Tallon Griekspoor setzte derweil seine gute Form fort, nachdem er sich von einem enttäuschenden letzten halben Jahr der Saison 2025 erholt hatte. Griekspoor erreichte vor zwei Wochen das Viertelfinale der ABN AMRO Open in Rotterdam und eliminierte Alexander Bublik und Jakub Mensik in den beiden Runden vor dem Halbfinale am Freitag.
Beide Spieler starteten stark aufschlagend, wobei weder Rublev noch Griekspoor einen Break-Punkt abgab, bis der Russe in der neunten Partie seinen Gegner unter Druck setzte. Griekspoor verfehlte einen Winner und bekam einen service sauber zurück, traf aber vier aufeinanderfolgende Asse, um Rublevs 30-0 Führung zu tilgen und seinen Weg zu einem weiteren Spielgewinn zu bahnen.
Rublev setzte seinen starken Lauf an Spielen fort und zwang im 11. Spiel den ersten Break-Punkt des Matches, den Griekspoor schnell tilgte, jedoch ebenfalls schnell mit einem Doppelfehler zurückgab – während er seinem Physiotherapeuten über Unwohlsein signalisierte. Am Ende war es Griekspoor, der trotz seiner Probleme mit den Oberschenkeln kämpfte und das Spiel mit seinem zehnten und elften Ass gewann.
Nach einer medizinischen Auszeit erzwang Griekspoor seinen ersten Breakpunkt und verwandelte, um den ersten Satz mit 7-5 zu gewinnen.
Griekspoor erhielt während der Satzpause weitere Behandlung für seinen Oberschenkelmuskel und musste sofort das Spiel verteidigen, während Rublev drei Breakpunkte zwang. Der kämpferische Niederländer kam jedoch von 40-0 zurück, mit einigen weiteren Assen.
Rublev glänzte im zweiten Satz mit seinem ersten Aufschlag und erzielte eine Trefferquote von 100% bei 24 ersten Aufschlägen und einer Rate von 80% bei ersten Aufschlägen und machte dabei großen Gebrauch von Griekspoors Beschwerden. Dennoch reichte es nicht für ein Break, und das Paar ging ins Tiebreak.
Es war Rublev, der den ersten Schlag mit einem schnellen Mini-Break landete und schließlich die ersten Satzpunkte verdiente, aber ein massiver Return ließ Griekspoor das Blatt wenden. Der Russe vergab all seine Chancen und sah den verletzten Griekspoor in den finalen Punkten glänzen, um in sein erstes ATP-Tour-Finale seit Mallorca 2025 einzuziehen.
Im Finale wird Griekspoor auf einen vertrauten Gegner treffen: den drittplatzierten Daniil Medvedev, der in den Halbfinals Felix Auger-Aliassime in zwei Sätzen besiegte.
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